Zum 100-jährigen Vereinsjubiläum reiste die Frauenriege nach Möhlin. Erste Station war die Saline Riburg. Während der informativen Führung durch Frau Ritter erfuhren die Teilnehmer vieles über das gewonnene Salz. Dabei stellte sich heraus, dass Salz wohl die wichtigste chemische Verbindung weltweit darstellt: in der Chemie, in der Gesundheit, beim Essen oder als Streumittel im Winter. Bereits 1848 wurde mit der Salzgewinnung begonnen. Heute werden pro Stunde 50 Tonnen Salz gewonnen. Höhepunkt der Besichtigung war aber der Einblick in den Saldome2. Diese Salzlagerhalle ist der grösste Kuppelbau der Schweiz. Der Saldome2 bietet Raum für 100’000 Tonnen Auftausalz.

Salz macht bekanntlich durstig, so war nach dem Besuch der Saline ein kurzer Kaffeehalt angesagt. Weiter ging es zum Natur- und Vogelschutzreservat in Möhlin. Auch hier wurde viel gelernt, wusste Herr Gardelli doch viel über die Ansiedelung des Storches in der Schweiz zu erzählen. Von 1900 bis 1950 nahmen die Brutpaare von 140 auf 0 ab. In Altreu versuchte der Storchenvater Blösch, die Störche wieder anzusiedeln. Dies mit Erfolg: 2018 brüteten in der Schweiz wieder 515 Storchenpaare.

Und natürlich wurde fachmännisch die Frage beantwortet, wie man männliche von weiblichen Störchen unterscheidet. Wenn man ganz genau hinschaut, sieht man, dass männliche Störche ein schwarz-weisses, weibliche Störche hingegen, ein weiss-schwarzes Gefieder tragen. Also achtet mal darauf: ist ein Storch eher schwarz gefiedert, dann handelt es sich wohl um ein Männchen.

Nach all den Informationen meldete sich der Hunger. Im Restaurant Schiff in Möhlin wurde die verdiente Mittagspause verbracht, bevor es weiter nach Frenkendorf ins Läckerli Huus ging. Was gibt es schöneres, als während einer Führung die unzähligen Köstlichkeiten zu versuchen? Hatte man während der Führung noch nicht genug genascht, wurde zum Abschluss noch ein süsses Apéro serviert. Eigentlich wäre während der Rückfahrt nach Derendingen noch ein Kaffeehalt in Aarwangen geplant gewesen, aber nach so vielen Süssigkeiten wurde darauf verzichtet. Die nächste Reise der Frauenriege wird die muntere Schar bereits im September in die Region Thun/Emmenthal führen.

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